"Herzmist"

Posted by Nelli Fri, 13 Mar 2009 16:10:43 GMT

Ich möchte euch allen hiermit nur ganz kurz das Buch "Herzmist" von Juleska Vonhagen ans Herz legen (pun not intended). Es erscheint in Kürze (das heißt, ich bin hier meiner Zeit voraus) und beschreibt die Beziehungs- (oder eben fehlende Beziehungs-)probleme von Twen-Frauen in 33 Gesprächen. Es werden sämtliche lebenswichtigen Fragen aufgeworfen, die man je nach Zustand (Single oder vergeben) zu verdrängen versucht (Zusammenziehen oder nicht? Was ist, wenn das die Leidenschaft kaputt macht?), immer wieder durchkaut (Warum kann ich DEN EINEN einfach nicht vergessen? Oder bin ich schon über ihn hinweg? Schön wärs...) oder genüsslich immer wieder mit den Freundinnen bequatscht (Wahlweise: "Wieso date ich immer nur Freaks?" oder "Wie kommt es, dass ich mit einem Freak zusammen bin?").

Es gibt viele Gründe, das Buch zu lesen: Ich bin auf dem Cover (aber es erkennt mich eh keiner, ätsch), die Autorin ist nett, umgänglich und hat den Boden noch unter den Füßen und vor allem ist das Buch sehr lustig und unterhaltsam geschrieben.

Also kauft es und unterstützt eine junge Berliner Autorin! Sie ist jung und braucht das Geld :-)

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Die Frau auf dem Sofa liest die Frau im Mond

Posted by Nelli Fri, 28 Dec 2007 20:07:47 GMT

Sie schreibt leidenschaftliche Liebesbriefe an ihre Verehrer, die daraufhin ausbleiben. Sie will mehr vom Leben, als ihr ein kleines Dorf auf Sardinien in den 40er Jahren bieten kann. Und sie hört niemals auf, zu glauben, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist.

"Die Frau im Mond" von Milena Agus ist die Biografie dieser Frau, erzählt von ihrer Enkelin.

Niemand im Dorf möchte etwas mit der als seltsam und geisteskrank verschrienen Frau etwas zu tun haben. Als sie nun schon nicht mehr die Jüngste ist, taucht 1943 ein Witwer in ihrem Dorf auf, auf der Suche nach einer Bleibe. Die Eltern nehmen den Mann bereitwillig auf, und kurz darauf hält er um die Hand der "verrückten" Tochter an. Ihre Enkelin erzählt den verlauf der Ehe zwischen den beiden und von einer Affäre, die die Großmutter wohl in einem Sanatorium hatte. Aber warum sah sie ihren Liebhaber nie wieder? Und was hat es mit dem Notizbuch auf sich, in das sie ihre Gedanken und Gedichte schreibt?

Am Ende werden diese Fragen geklärt - nicht so, wie man es erwartet. Auch wird man das Buch sicherlich mehrmals lesen müssen, um die Beziehungen zwischen den Personen richtig zu begreifen. Auf jeden Fall lohnt sich dieses Buch - ich hatte es an nur einem Abend durch.

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