Määäääääääääääh! Mörder!

Posted by Nelli Tue, 27 Nov 2007 12:37:58 GMT

Es ist ein wunderschöner Morgen, die Sonne scheint, der Wind ist frisch und das Gras grün und saftig. Eigentlich ist alles so, wie es sich ein Schaf nur erträumen kann. Doch irgendwas ist falsch. Genau: Ist es normal, dass der Schäfer George Glenn mit einem Spaten im Bauch tot vor dem Schäferwagen liegt? Sowas kann jedem Schaf den Appetit verderben... Aber was ist geschehen?

In "Glennkill" von Leonie Swann versucht Georges Herde, diese Frage zu beantworten. Irgendjemand muss was gegen den Schäfer gehabt haben, aber wer? Hat Satan tatsächlich seine Seele geholt, wie der Dorfpfarrer sagt? Aber Satan, der Esel mit der durchdringenden Stimme, der auf der benachbarten Weide grast, tut so etwas doch nicht? Und warum sind all die Leute auf einmal hinter "dem Gras" her? Nett, dass die Menschen auch mal an was Vernünftiges denken, aber sich deswegen gleich umbringen? Es gibt doch ganze Wiesen voll davon!

Der Krimi aus der Sicht der Schafe ist sehr unterhaltsam und lebt davon, dass die Lebensphilosophie der Tiere auf die Welt der Menschen trifft. Man darf allerding von dem kriminalistischen Element in diesem Krimi nicht allzuviel erwarten. Wer das tut, wird von dem Ende enttäuscht werden. Es geht hauptsächlich darum, wie Schafe die Welt im allgemeinen und Menschen im besonderen sehen, die Aufklärung des Falles rückt dabei in den Hintergrund.

Eine spannend aufgezogene Krimigeschichte mit tausend Wendungen, wie beispielsweise "Felidae", ist es nicht, dafür aber leichte, witzige, sehr gut geschriebene Unterhaltung.

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Ein entspannter Sonntag

Posted by Nelli Sun, 18 Nov 2007 19:39:53 GMT

Mails, Mails, Mails...

Spiegel Nr. 47 / 19.11.07

Leonie Swann: "Glennkill", Kapitel 11 bis 17

AERA-Regelwerk

Leonie Swann: "Glennkill", Kapitel 18 und 19

Auf jeden Fall ein sehr entspannter Sonntag... :-)

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